Caibidil a Trí Déag: Satz und Syntax (Abairt agus Comhréir)

Der Relativsatz (An Clásal Coibhneasta)


Direkte Relativsätze
Indirekte Relativsätze
Besondere Relativsätze
  der Einschubsatz
  Sätze mit dem verallgemeinerndes Relativpronomen

Relativsätze sind Nebensätze, die sich auf ein Wort (Bezugswort) des Hauptsatzes zurückbeziehen. Sie werden im Irischen durch Relativpartikel, seltener durch Relativpronomen, eingeleitet.
Die Relativpartikel ist meist kein echtes Pronomen. Es verbindet nur Bezugswort und Relativsatz (also eine Konjunktion)

Im Irischen werden direkte und indirekte Relativsätze unterschieden.
In direkten Relativsätzen ist das Bezugswort selbst direkt Subjekt oder Objekt.
In indirekten Relativsätzen tritt meist ein weiteres Pronomen auf, das Objektfunktion hat, und sich auf das Bezugswort rückbezieht. Das Bezugswort ist hier daher nur indirekt Objekt.
Aus syntaktischen Gründen werden im Irischen weitaus öfter Relativsätze verwendet als im Deutschen.
 

Der direkte Relativsatz (an clásal coibhneasta díreach)

Bezugswort + a + Verb + Subjekt und/oder Objekt

Form: Verwendet wird die direkte Relativ-Partikel (mír chobhneasta dhíreach)

Besonderheiten: Verwendung:

 

Der indirekte Relativsatz (an clásal coibhneasta indíreach)

Form: Verwendet wird die indirekte Relativ-Partikel (mír choibhneasta indíreach)

Die negative indirekte Relativpartikel ist von der Form her identisch der negativen direkten Relativpartikel (ebenfalls nach/nár).
Eine den Relativsatz einleitende Präposition ist nicht möglich. (Dies ist nur bei positiven indir. Relativsätzen möglich, siehe: präpositionale Verwendung)

Verwendung:  Der indirekte Relativsatz wird entweder

Ein rückbezügliches Pronomen (forainm iartheachtach) tritt sowohl bei präpositionalem Gebrauch (meist als Präpositionalpronomen) als auch bei genitivischem Gebrauch (als Possessivpronomen) auf. Es kann auch als Personalpronomen in Form eines Akkusativ-Objektes auftreten (ohne dieses Pronomen ist ein direkter Relativsatz notwendig)
Dieses rückbezügliche Pronomen vertritt das Bezugswort (réamhtheachtaí) als Objekt.
Das Bezugswort ist nurmehr indirekt (vertreten durch das Pronomen) Objekt des Satzes.
Im direkten Relativsatz hingegen ist das Bezugswort stets direkt Objekt oder Subjekt des Relativsatzes.
Auch bei Auftreten sonstiger rückbezüglicher Pronomen, ist ein indirekter Relativsatz nötig.


I. präpositionale Verwendung (auf dem.... / in dem... / etc.)

1. Präposition mit Personalpronomen am Satzende
 

Präsens.u.a  Bezugswort + a + Verb + Subjekt + Präposition + Pronomen   an bord a bhfuil an forc air = der Tisch, auf dem die Gabel ist
Präteritum: Bezugswort + ar + Verb + Subjekt + Präposition + Pronomen   an bord ar luigh an forc air = der Tisch, auf dem die Gabel lag

Das Personalpronomen ist hier das rückbezügliche Pronomen.
Zumeist treten Kombinationen aus Präposition und Personalpronomen auf (Präpositionalpronomen).

2. Präposition vor dem Relativpronomen
 

Präsens.u.a  Bezugswort + Präposition + a + Verb + Subjekt   an bord ar a bhfuil an forc = der Tisch, auf dem die Gabel ist
Präteritum: Bezugswort + Präposition + ar + Verb + Subjekt    an bord ar ar luigh an forc = der Tisch, auf dem die Gabel lag

Eine Präposition kann den Relativsatz einleiten.
Diese Variante ist nur mit wenigen Präpositionen häufiger anzutreffen (ar, as, do, i, le) und
ist nur in bejahenden Sätzen möglich, in verneinenden Sätzen nicht: z.B.:

An bord ar a bhfuil an forc = der Tisch, auf dem die Gabel ist (bejahend) aber:
An bord nach bhfuil an forc air. = der Tisch, auf dem keine Gabel ist (verneinend)
In diesem Falle ist die Relativpartikel ein echtes Relativpronomen, das sog. rückbezügliche Relativpronomen (forainm coibhneasta iartheachtach). Denn es tritt selbst als rückbezügliches Pronomen auf (wie im Deutschen: z.B. an fear ar a ... der Mann auf dem ...)
Das rückbezügliche Relativpronomen erfordert z.T. besondere Verbindungen mit Präpositionen mit vokal. Auslaut (de, do, faoi, i, le, ó).
Von diesen sind jedoch nur die Formen lena(r), dá(r), ina(r) häufiger anzutreffen. Auch mit der Präposition ar treten gelegtl. Formen mit -n- auf: arna(r), jedoch auch ohne -n-: ar a(r).


II. genitivische Verwendung (dessen...)

Präsens u.a  Bezugswort + a + Verb + Poss.pron. + Subjekt + Objekt   an  fear a bhfuil a mhac sásta = der Mann, dessen Sohn zufrieden ist
Präteritum Bezugswort + ar + Verb + Poss.pron. + Subjekt + Objekt    an  fear a raibh a mhac sásta = der Mann, dessen Sohn zufrieden war

Das Possessivpronomen ist hier das rückbezügliche Pronomen. Es muß sich auf das Bezugswort des Relativsatzes zurückbeziehen (der Mann, dessen ...). [ 1 ]


III. adverbiale Verwendung

Präsens. u.a. Bezugswort + a + Verb + Subjekt + Objekt Ort an áit a bhfuil mé sásta  = 
der Ort, an dem ich froh bin
Zeit an t-am a dtiocfaidh mé anseo = 
die Zeit, zu der ich herkommen werde
Grund an fáth a mbeidh mé anseo = 
der Grund, daß ich da sein werde
Präteritum: Bezugswort + ar + Verb + Subjekt + Objekt Ort an áit ar ól mé fuisce  = 
der Ort, an dem ich Whiskey trank
Zeit an t-am ar tháinig mé anseo = 
die Zeit, als ich herkam
Grund an fáth ar ól mé fuisce = 
der Grund, daß ich Whiskey trank.

Das Bezugswort muß ein allgemeiner Begriff zu Zeit / Ort / Ursache / Art und Weise sein. Ein direkter Relativsatz ist wahlweise auch hier möglich.
z.B.: áit = Ort, slí = Weg, caoi = Weise, dóigh, fáth = Grund, am =Zeit, lá = Tag, oíche = Nacht, etc. (mit uair = Mal, Stunde ist ein direkter Relativsatz üblicher)
Das Bezugswort kann auch in Fragen vorkommen, z.B.: cén chaoi, cén fáth, cén t-am, cén tslí (Cén chaoi a bhfuil tú? = Wie geht es dir?)

Adverbial heißt diese Verwendungsweise, weil die Relativpartikel hier die (nicht vorhandenen) Relativ-Adverbien wann, wo, wieso, wie ersetzt
In gutem Deutsch sind  wann, wo, wieso als Relativadverbien unüblich,
im Englischen (when, where, why, how etc.) jedoch häufiger:

z.B.: an áit a bhfuil mé sásta = der Ort wo ich zufrieden bin = the place where I’m satisfied
       an fáth a bhfuil mé sásta = der Grund wieso ich zufrieden bin = the reason why I’m satisfied
       an t-am a bhfuil mé sásta = die Zeit wann ich zufrieden bin = the time when I’m satisfied
       an tslí ar fhoghlaim mé Gaeilge = wie ich Irisch lernte = the way how I learned Irish
Im Prinzip ist diese adverbiale Beziehung durch eine präpositionale Beziehung (der Ort, an dem ..., die Zeit, in der... etc.) umwandelbar. Das heißt, ein rückbezügliches Pronomen wäre denkbar
(z.B. an áit a bhfuil mé ann / an áit ina bhfuil mé = der Ort in dem ich bin).
Tatsächlich wurde das indirekte Relativpronomen mit der Präposition i ina = in welchem (i + a) im Laufe der Zeit zum heutigen a verkürzt.
Früher wurde deshalb hier auch i (in der Bedeutung "in welchem", als Kurzform von ina) geschrieben.
(an áit ina bhfuil mé > an áit i bhfuil mé. Heute: an áit a bhfuil mé).


IV. Verwendung mit einem rückbezüglichen Personalpronomen als Akkusativobjekt

Prinzipiell wird, wenn das Bezugswort Akkusativ-Objekt des Relativsatzes ist, ein direkter Relativsatz verwendet.
Direkte Relativsätze wie "An fear a bhuail mé." sind jedoch zweideutig.
Es gibt keine Unterscheidungsmöglichkeit, ob das Bezugswort Subjekt ("der Mann, der mich schlug") oder Objekt ("der Mann, den ich schlug") ist

Daher ist in letzterem Fall eine eindeutigere Satzbildung mit der indirekten Relativpartikel möglich.
 

Präsens u.a.:  Bezugswort + a + Verb + Subjekt + é/í/iad    an fear a mbuailfidh mé é = der Mann, den ich schlagen werde 
Präteritum: Bezugswort + ar + Verb + Subjekt + é/í/iad     an fear ar bhuail mé é  = der Mann, den ich schlug

Wichtig ist das Vorhandensein des rückbezüglichen Pronomens (meist é, í, iad).
Ohne dies wäre ein direkter Realtivsatz notwendig.


V. Verwendung mit einem sonstigen rückbezügl. Pronomen

Im Prinzip tritt immer ein indirekter Relativsatz auf, wenn im Relativsatz oder in einem ihm untergeordneten Teilsatz ein Pronomen auftritt, das sich auf das ursprüngl. Bezugswort zurückbezieht. Am häufigsten dürfte dies bei go/nach-Gliedsätzen sein, die als Teil des Relativsatzes auftreten.
In folg. Beispielen ist das Bezugswort und das jeweilige rückbezügl. Pronomen fettgedruckt:
z.B.: Chonaic mé an fear a ndúirt go raibh sásta = Ich sah den Mann, der sagte, daß er zufrieden sei.
        Sin í an bhean ar shíl go raibh slaghdán uirthi = Das ist die Frau, die dachte, daß sie erkältet sei. (wörtl.: "... daß war Erkältung auf-ihr")
Häufig ist ein solcher indirekter Relativsatz auch im Falle von Kopula-Relativsätzen, wenn Nebensubjekte im Relativsatz verbleiben und somit rückbezüglich auf das Bezugswort sind:
        Sín bean ar dochtúir maith í. = Das ist eine Frau, die eine gute Ärztin ist. (abgeleitet vom Kopulassatz mit Nebensubjekt: Is dochtúir maith í an bhean. = Die Frau ist eine gute Ärztin.)


Besondere Relativsätze

der Einschubsatz (an clásal idiraisnéiseach)

Einschubsatz und folg. direkter Relativsatz

Zwischen Bezugswort und Relativsatz kann ein Einschubsatz mit einem Verb des Sagens/Denkens/Meinens eingeschoben werden. Dies wird nur als ein Einschub begriffen, entsprechend z.B. dem deutschen "(der Mann) von dem ich denke, daß ...". Der Einschubsatz, obwohl Relativsatz, ist mit dem Rest des Satzes nahezu völlig unverbunden. Dies bewirkt folg. Besonderheiten:

Bezugswort mit Relativsatz: Feicim an fear atá sásta Ich sehe den Mann, der zufrieden ist
Satz in indir. Rede: Sílim go bhfuil an fear sásta Ich glaube, daß der Mann zufrieden ist
Bezugswort mit Einschubsatz und dir. Relativsatz: Feicim an fear a shílim atá sásta. Ich sehe den Mann, von dem ich glaube, daß er zufrieden ist.

Alternativen: Es sind auch Sätze möglich, in denen nach einem ersten Relativsatz statt eines weiteren direkten Relativsatzes ein go/nach-Gliedsatz folgt. In diesem Falle liegt kein Einschub mehr vor, sondern ein gewöhnlicher Relativsatz, der eine indirekte Rede einleitet.
Im go/nach-Gliedsatz tritt hierbei zumeist ein rückbezügliches Pronomen auf, daß sich auf das Bezugswort des Relativsatzes bezieht, so daß der Relativsatz mit dem Verb des Sagens/Denkens ein indirekter Relativsatz sein muß:
z.B: Sin é an fear ar shíl mé go bhfuil sásta. = Das ist der Mann, von dem ich dachte, daß er zufrieden sei.

Einschubsatz und folg. indirekter Relativsatz

Wird der Einschubsatz zwischen Bezugswort und indirektem Relativsatz geschoben,ergibt sich prinzipiell dasselbe. Es ergeben sich hier jedoch mehrere Möglichkeiten:
Laut der Grammatik der Bráithre Críostaí ist der Einschubsatz gewöhnlich ein direkter Relativsatz: "a shíl mé" (ein Austausch von direkt/indirekt mit dem folg. Relativsatz sei aber gelegtl. möglich)
Laut Ó Siadhail (Lehrbuch der ir. Sprache) ist in Cois Fhairrge jedoch ein indirekter Relativsatz nötig: "ar shíl mé"
 

Bezugswort mit indir. Relativsatz:  an bord a raibh an forc air  der Tisch, auf dem die Gabel war
Satz in indir. Rede: Shíl mé go raibh an forc ar an mbord. Ich dachte, daß die Gabel auf dem Tisch war.
Bezugswort mit Einschubsatz und indir. Relativsatz:  An bhfuil an forc ar an mbord a(r) shíl mé a raibh sé air?  Ist die Gabel auf dem Tisch, von dem ich dachte, daß sie darauf war?

Alternativen:Zudem sind auch hier Sätze möglich, in denen nach einem ersten Relativsatz ein go/nach-Gliedsatz erscheint:
z.B.: An bhfuil an forc ar an mbord ar shíl mé go raibh sé air? = Ist die Gabel auf dem Tisch, von dem ich dachte, daß sie darauf war?
Der indirekte Reativsatz (ar shíl mé ...) ergibt sich hierbei ebenfalls aus dem Präpositionalpronomen air, das sich ja auf bord zurückbezieht, also ein rückbezügl. Pronomen ist.
Somit ergeben sich mehrere Möglichkeiten dieses Satzes:
An bhfuil an forc ar an mbord a shíl mé a raibh sé air? (dir. + indir. Relativsatz)
An bhfuil an forc ar an mbord ar shíl mé a raibh sé air? (indir. + indir. Relativsatz)
An bhfuil an forc ar an mbord ar shíl mé go raibh sé air? (indir. Relativsatz + go-Nebensatz)

Fehlende Voraussetzungen für einen Einschubsatz:
Handelt es sich beim Verb des Sagens/Denkens nicht um einen bloßen unverbundenen Einschub, sondern um einen echten Relativsatz, dessen Subjekt/Objekt das Bezugswort ist, folgt selbstverständlich stets ein go/nach-Gliedsatz, der als indir. Rede aufgefaßt wird. Enthält dieser ein Pronomen, daß sich auf das Bezugswort des Relativsatzes zurückbezieht, tritt ein indirekter Relativsatz auf (siehe: indirekter Relativsatz, Punkt V)
z.B.: Chonaic mé an fear a ndúirt go raibh sé sásta = Ich sah den Mann, der sagte, daß er zufrieden sei.


Sätze mit dem Verallgemeinernden Relativpronomen a

Präsens (u.a.)  a  + Verb + Subjekt / Objekt  Sin a bhfuil anseo  = Das ist alles, was da ist
Präteritum  ar + Verb + Subjekt / Objekt  Sin ar tháinig anseo = Das sind alle, die herkamen

Hier bedeutet a / ar :  "alles, was" oder "alle, die"
Auch dieses a verlangt Eklipse, ar leniert! A / ar verlangt die abhängige Verbform.

Dieses verallg. Relativpronomen (forainm coibhneasta réamhtheachtach) sieht genauso aus wie die indirekte Relativpartikel, es fehlt jedoch ein Bezugswort!
Das fehlende Bezugswort (réamhtheachtaí) wird durch das Relativpronomen selbst ausgedrückt.
Daher die Bezeichnung "réamhtheachtach"
Es kann zudem sowohl Objekt (sin a bhfaca mé = das ist alles, was ich sah), als auch Subjekt (sin a bhfuil anseo = das ist alles, was da ist) des Relativsatzes sein.
Sin a bhfuil heißt kurz und knapp: Das ist alles.

nähere Bestimmung duch de möglich ( = alles, was an ..)
 

Präsens (u.a.) a + Verb + de + Substantiv   Féiceann tú a bhfuil d’fhir ann = Du siehst alles, was an Männern da ist.
Präteritum ar + Verb + de + Substantiv   Chonaic tú a raibh de mhná ann = Du sahst alles, was an Frauen da war..

Mittels der Präposition de (= von) kann näher bestimmt werden, was mit "alles" gemeint ist.

Heraushebung Einzelner aus der Allgemeinheit mit dá (= von allen, die)
 

Präsens (u.a.) Substantiv + + Verb           Féiceann tú fear bhfuil ann = Du siehst einen Mann von allen, die da sind
Präteritum Substantiv + dár + Verb           An leabhar is fearr dár scríobh sé = das beste Buch von allen, die er schrieb

Dieses ist eine Kombination aus de (= von) und dem verallgemeinernden Relativpronomen a (alle, die).

Verwendung der Form dá:

Verneinung von a = alles mit an méid
 

an méid nach + Verb an méid nach bhfuil ann = Alles, was nicht da ist (wörtl.: "die Menge, die nicht da ist")

nach ist hierbei eine normale Relativpartikel und kein Pronomen, das ja durch an méid ersetzt wird. Der ganze Satz ist ein normaler negativer direkter Relativsatz.

Verneinung von a = alles mit diabhal (= Teufel) oder dheamhan (= Dämon)
 

diabhal a + Verb diabhal a bhfuil ann = Nichts ist da (wörtl.: "Teufel alles, das ist da")

a ist wiederum das verallgemeinernde Relativpronomen, das durch diabhal lediglich verneint wird. diabhal a (dheamhan a) bedeutet also "nichts".

Mittels der Präposition de kann wiederum eine Teilmenge herausgegriffen werden:
z.B.: Deabhail a bhfuil d'fhir ann. = Keiner von den Männern ist da. (wörtl.: "Teufel alles, das ist von Männern da")
Mit ach = aber entsteht wieder ein nur-Satz:
z.B.: Dheamhan a bhfuil ann ach leabhartha = Nur Bücher sind da. (wörtl.: "Dämon alles, das ist da aber Bücher")


 


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[ 1 ] Hervorgegangen ist die genitivische Verwendung auch aus der präpositionalen Verwendung (wahlweise Präpositionen ag, i, do)
an fear ag a bhfuil a mhac ann = der Mann, dessen Sohn da ist
an fear ina bhfuil a mhac ann = der Mann, dessen Sohn da ist
an fear bhfuil a mhac ann = der Mann, dessen Sohn da ist
(ag a > ’ga > gha > a, ina > ’na > a, dá > dhá > a)
ag a > ’ga > go ist auch Ursache, daß in Munster go statt a verwendet wird