Caibidil a Seacht:

Die Personalpronomen (Na Forainmneacha Pearsanta)


Formen
Subjektform
Objektform
Kopulaform
Höflichkeitsform
emphatische Formen
das sächliche Pronomen ea
Präpositionalpronomen
muid + sinn, tú + thú
Reihenfolge der Pronomen
Übereinstimmung in Geschlecht und Zahl
emphatische Suffixe

Formen

    Subjektform Objektform Kopulaform
normal emphatisch normal emphatisch normal emphatisch
1. ich    mise  mé  mise  mé  mise
2. du     tusa  thú  thusa  tú  tusa
3. er     seisean  é  eisean  é  eisean
sie     sise  í  ise  í  ise
es   -  -  -  -  ea  eadhon
1. wir   muid
 sinn
 muidne
 sinne
 muid
 sinn
 muidne
 sinne
 muid
 sinn
 muidne
 sinne
2. ihr   sibh  sibhse  sibh  sibhse  sibh  sibhse
3. sie   siad  siadsan  iad  iadsan  iad  iadsan

und erscheinen gelegentlich (entsprechend der eher kurzen Aussprache) als me oder mi und tu ohne Akzentzeichen (so regulär immer bei mise und tusa)
Die Genitivform des Personalpronomens ist das Possessivpronomen.

Die Bezeichnungen Subjektform und Objektform sind irreführend. Besser wäre konjunkte Form (etwa = Subjektform) und disjunkte Form (etwa = Objektform), diese Begriffe werden aber eher seltener verwendet. Der Begriff Kopulaform wird hier verwendet, da diese Form nicht immer identisch der Objektform ist.

Die Subjektform (foirm ainmneach)

Die Objektform (foirm chuspóireach)

Die Kopulaform (foirm chopaileach)

Die Höflichkeitsform (foirm an ómóis)

Emphatische Formen (foirmeacha tréise)

Das sächliche Pronomen (an forainm pearsanta neodrach)

ea (alte Schriftform eadh), Aussprache: [a] (Standard und Munster), [æ:] (in Connacht).
Es verbindet sich meist mit is zu sea, gesprochen: [s´a] bzw. [s´æ:].
Es gilt als "sächliches" Pronomen ("es"), ein Rest des (heute sonst fehlenden) Neutrums.
Es kann nur mit der Kopula verwendet werden und auch hier nur:

In anderen Verwendungen steht nur sé/é bzw. sí/í, je nach dem Bezugswort, für deutsches es. Ist das Geschlecht des Bezugswortes unbekannt oder ist es ein Nebensatz, so steht bzw. é, nie jedoch ea.
steht auch als unpersönl. "es" (expletives "es") mit anderen Verben als der Kopula. z.B.: Tá sé ag cur baistí = Es regnet.; Tá sé ina lá = Es ist Tag.

eadhon (eadh + ón, -ón ist das alte emphatische Suffix im Neutrum)
Es wird schriftsprachlich nur mehr genutzt als Einschub im Sinne von "das heißt", "nämlich" bzw. "das ist" (vgl. lateinisch "id est", i.e., irisch oft .i. abgekürzt, engl. auch "viz.").
Im Irischen steht das Pronomen allein, die Kopula (ist) wird weggelassen (eadhon = id est), wörtl. "es (ist)"

amhlaidh ist ein erhalten gebliebenes Präpositionalpronomen, also eine Kombination aus amhail = wie und eadh = es (wörtlich also: "wie es").
Heute meist als Adverb in der Bedeutung "so" aufgefaßt: Tá sin amhlaidh! = So ist das!
is amhlaidh is + Komparativ tritt in der Verwendung "umso", "desto" auf, insbes. in Kombination mit dem abstrakten Substantiv (siehe dort)
Oft wird is amhlaidh auch ähnlich wie is ea verwendet.

Präpositionalpronomen (forainmneacha réamhfhoclacha)

Mit vielen Präpositionen ergeben sich kombinierte Formen mit den Personalpronomen, d.h. die Präpositionen werden sozusagen konjugiert.
z.B. ag : agam, agat, aige, aici, againn, agaibh, acu.
siehe Übersicht

muid / sinn:

tú / thú:

Prinzipiell gilt tú (tusa) als die Subjekt- und Kopulaform und thú (thusa) als Objektform, jedoch gibt es in beiden Fällen zuviele Ausnahmen, so daß dies hier zusammengefasst wird:

Unleniertes tú/tusa wird verwendet:

Leniertes thú/thusa wird verwendet:

Reihenfolge der Pronomen:

In Aufzählungen steht im Deutschen die 1. Person ("ich") stets zuletzt, sollte sie zumindest. Im Irischen ist es jedoch umgekehrt.
Es gilt folg. Reihenfolge:

  1. 1. Person (mé, muid/sinn)
  2. 2. Person (tú, sibh)
  3. 3. Person (Substantive, é í, iad)
    Substantive stehen in Aufzählungen stets vor Pronomen der 3. Person.
z.B.:
Bhí mise is tusa is eisean ann = Er, du und ich waren da.
Bhí mise agus mo chairde in Éirinn anuraidh = Meine Freunde und ich waren in Irland letztes Jahr
an múinteoir agus eisean = er und der Lehrer

Übereinstimmung in Geschlecht und Zahl:

Für gewöhnlich stimmen Pronomen der 3. Person (sé = er, sí = sie) in Zahl und Geschlecht mit dem entsprechenden Substantiv überein.
Bezüglich des Geschlechts gibt es Ausnahmen nur im Falle von

Bezüglich der Zahl gibt es Ausnahmen im Falle von


Emphatische Suffixe (iarmhíreacha tréise)

 
Suffix
breiter Auslautschlanker Auslaut
  ich -sa-se
  du   -sa-se
  er   -san-sean
  sie   -sa-se
  wir   -na-ne/-e
  ihr   -sa-se
  sie   -san-sean

Die Formen -sa, -san, -na stehen nach breitem Wortauslaut (z.B.: a bheansa = seine Frau), die Formen -se, -sean, -ne nach schlankem Wortauslaut (z.B.: táimse = ich bin).
Zusammenschreibung des Suffix mit dem suffigierten Wort ist die Regel, bei aufeinander folgenden gleichem Konsonant steht jedoch ein Bindestrich (z.B.: a cos-sa = ihr Fuß, ár gceann-na = unser Stück)
Die Form -e statt -ne wird nach sinn und anderen Doppel-n verwendet, wenn dies sich von sinn herleitet (z.B.: sinn-ne > sinne = wir, againn-ne > againne = bei uns). Sonst tritt auch nach Doppel-n -ne auf (z.B.: ár gceann-na = unser Stück).

Diese Suffixe werden hier erwähnt, da sie eng mit den Personalpronomen zusammenhängen.
Sie dienen allgemein des Kontrasts und der Betonung ("Emphase")
Verwendet werden sie nur in Bezug auf Menschen, nicht in Bezug auf unbelebte Dinge oder Tiere.
Wird eine Person mehrfach im Satz erwähnt, kann das Suffix nur beim ersten Mal verwendet werden (z.B. Nímse mé féin = ich wasche mich selbst)
Sie können an folgende Wortarten gehängt werden:

Der Herkunft nach sind es abgeschwächte Formen der Demonstrativpronomen: seo = dies (> sa/se), sin = das (> san/sean).
Dies erklärt auch, warum zu der nahestehenden 1./2. Person -sa/-se verwendet, zur distanzierteren 3. Person aber -san/-sean (Was für die männl. Form und den Plural gilt. Die 3. Person feminin Singular wird wiederum als näherstehend betrachtet: -sa/-se)
-ne ist eine Kurzform des Personalpronomens sinn (bzw. der älteren Form sni). "Sinne" ist also eigtl. ein verdoppeltes "sinn".

Alternativ zu den emphatischen Suffixen können verwendet werden:

Diese Alternativen finden im Gegensatz zu den emphatischen Suffixen auch in Bezug auf unbelebte Gegenstände und Tiere Anwendung.


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[ 1 ] Graiméar na Gaedhilge leis na Bráithreachaibh Críostamhla, 1906:
in Bezug auf muid: "On no account should this corruption be imitated by the student"