Anlautveränderungen sind Änderungen des Wortanfangs, die zu grammatischen Zwecken benutzt werden. Solche Veränderungen des Wortanfangs erscheinen zunächst ungewöhnlich und treten im Deutschen nicht auf. Sie sind jedoch typisch für alle heute lebenden keltischen Sprachen.
Das Nichtauftreten von Anlautveränderungen (d.h. weder Lenition noch Eklipse, jedoch unter best. Bedingungen h-Vorsatz vor Vokal) erhält als besondere Form in irischen Grammatiken einen eigenen Namen: lomadh = Entblößung, Radikalform.